|

TAG | Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park

Liebe Freundinnen und Freunde des Mauerparks,

wer heute noch nichts vorhat, dem sei die LINKE Kinonacht bei freiem Eintritt im Mitte-Kino Babylon empfohlen.Wer schon etwas vorhat sollte umdisponieren! Alle Details HIER auf dem Flyer.

Deren Höhepunkt könnte die erneute Aufführung des Mauerpark-Films von Dennis-Karsten sein, der ja unlängst mit überwältigendem Erfolg im Mauerpark gezeigt wurde (Presse dazu HIER).

Im Anschluss daran, um 22 Uhr darf man auf eine Podiumsdiskussion gespannt sein, bei der die Namen der Beteiligten allein schon klar machen, dass es packend werden wird: Denn hier trifft die Position derer, die sich seit Jahren für einem großen Mauerpark im Sinne der Weltbürgerpark-Stiftung treffen auf ausgewiesene Freunde der Bebauung des Mauerparks, wie sie von der SPD-Mitte gewollt wird. Und man möchte hoffen, dass hier endlich Bewegung in die Sache kommt.

UPDATE 17-9-11 : FAZIT danach: absolut voller Saal, kluge Fragen eines wirlich interessierten linken Publikums, aber keine Bewegung auf dem Podium, das Sven Diedrich souverän leitete : SPD-Mauerpark-Beton-Verfechter Ephraim Gothe hatte ohnenhin vorgezogen unentschuldigt fernzubleiben, angeblich litt er unter einem Anfall akuter Linken-Phobie. Mutiger war da sein Mitte-Grüner Bebauungsfreund Frank Bertermann, der allerdings weiter seine unhaltbare Parole leierte, alles von der Gothe-Werkstatt 21 abhängig zu machen, die in SPD-Kreisen gar nicht mal scherzhaft als „Bürgerwerkstatt“ tituliert wird. Deren Vertreter Alexander Puell, der sich völlig ironiefrei „Freund des Mauerparks“ nennt, hatte keine Antwort auf die Frage des linken Stadtrats Michael Nelken, wie eben diese FdM dazukämen, der Vivico Real Estate Baurecht auf ihrem Teil der Mauerpark-Grünfläche anzubieten, damit sie dies doch wenigstens in ein paar dutzend Euro-Millionen versilbern können. Stattdessen verstieg dieser sich zur unwahren Behauptung, die Stiftungsleute hätten sich ja mit allen Initiativen verstritten. Da liegt bei diesem Herrn wohl das vor, was in der Psychologie als „Projektion“ bezeichnet wird: die Wahrheit ist doch, dass keine BürgerInitiative mehr etwas mit seinem Verein zu tun haben will, spätestens seitdem er als dessen Vertreter in der SPD-Werkstatt sich für den Ausschluss missliebiger Initiativen stark gemacht hatte.

Mauerpark-Podium:Funken-Reschke-Bertermann-Puell-Nelken-mod:Diedrich

 

In diese Veranstaltung können wir mit dem beruhigenden Rückenwind des gestrigen Podiums mit den Direktkandidaten für das AGH Berlin, WK 6, Wahl 2011 gehen, das der Bürgerverein Gleimviertel veranstaltet hatte. Darin wurde deutlich, dass die Politik mittlerweile mit großer Mehrheit das erlebbare Eintreten der Anwohner für die Idee der Stiftung eines Mauerparks ohne Bebauung ernst nimmt.

der Zeitzeuge Andreas Otto von Bündnis 90 / Die Grünen verteilte diesen Flyer, der klarmacht , dass auch grüne PolitikerInnen wie Andrea Fischer, Alessa Berkenkamp und Volker Ratzmann MitstreiterInnen FÜR den großen Mauerpark und GEGEN Bebauung sind.

Stephan Lenz von der CDU stellte klar, dass seine Teilnahme an der sogenannten „Bürgerwerkstatt“ ausschließlich damit begründet sei um dort GEGEN die Mauerpark-Bebauung zu kämpfen, und verwies auf das Engagement von Senator a.d. Hassemer.
Florian Schöttle von DIE LINKE rekapitulierte nocheinmal seine Haltung zu diesem Thema, die in dieser bemerkenswerten Analyse zu finden sind: Planerquark im Mauerpark | pankower gentrification blogMSWBP facebook

Und auch die Unabhängige Andrea Hüttinger, wie auch Philipp Magalski von der Piratenpartei sprachen sich für die Fertigstellung des Mauerparks aus und unterstützten die Ziele der Mauerpark-Stiftung Welt-Bürger-Park ohne wenn und aber.
bei der Gelegenheit bitte ich nocheinmal bei all jenen um Verzeihung, denn ich den Stiftungs-Flyer in türkischer Sprache in die Hand gedrückt habe – alle Informationen über den Freikauf-Gedanken der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park sind hier auch in deutsch zu finden, vor allem der überaus wichtige Link SPENDEN : Welt Bürger Park

Noch ein Hinweis auf eine andere Auseinandersetzung, bei der es sehr kritisch aussieht, da in diesen Tagen, trotz eines laufenden Bürgerbegehrens,das nun auch von den Piraten unterstützt wird, vollendete Tatsachen geschaffen werden – ein Aktionstag findet deshalb am morgigen Samstag 17-9-11 um 14-22 Uhr in der Kastanienallee statt, um die es nämlich geht:Stoppt Kastanienallee 21dieser bemerkenswerter Vorstoß von Klaus Mindrup mit Bezug auf die Ideen von Severin Höhmann könnte für die nächste Bezirksverordnetenversammlung Pankow eine wichtige Anregung darstellen, dieses im vierten Jahr der Auseinandersetzung immer unerträglicher werdende Thema einer Lösung zuzuführen:Die Planung zum Umbau der Kastanienallee (Prenzlauer Berg) – SPD Abteilung 15 | Kollwitzplatz, Winskiez, Kastanienallee

Zuletzt noch ein Hinweis in eigener Sache, HIER gab es ein ausführliches Update zu „Marthashof-Stofanels “Truman Plaza” und “B.Nau” vis-à-vis Mauerpark„. Im Hinblick auf die Zeit nach der Berlin-Wahl möchte ich auch diesen Punkt zur Lektüre empfehlen:  „5%-Bürde, Piraten und BIN-Berlin„.

mit bestem Gruß
Jörg Schleicher

http://twitter.com/BinBerlinerIn

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

liebe Freundinnen und Freunde des Netzwerkgedankens,

Viele vermissen unsere häufigen Mail-Infos, deshalb erneut der Hinweis: Dass es seit 2011 wesentlich weniger elektronische Post von BIN-Berlin gibt, liegt daran dass wie seit Neujahr 2011 einen Kurznachrichtendienst bei Twitter betreiben: Bin Berlin (BinBerlinerIn) auf Twitter . Für nunmehr fast 4000 tweets bis dato erscheint und dieses Medium als das angemessene Instrument.  An der Stelle der herzliche Dank an alle, die uns mit Hinweisen und Links dafür versorgt haben, verknüpft mit der Hoffnung, dass sich das in Zukunft sogar noch steigern lassen wird.

Einen wesentlicher weiterer Schritt könnte die Integration der Online-Plattform google-Plus bedeuten, für die wir leider noch keinen „invite“ bekommen haben. Vielleicht ist ja aus diesem Kreis schon jemand beim „facebook-killer“ dabei, und hat einen übrig ?

soviel in eigener Sache, nun zu unseren Infos:

  • morgen, Samstag,23.Juli 16-21 Uhr hatte die Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park ja ins Amphitheater geladen : Termine: Welt Bürger Park. da es nun möglich ist, dass diese Open-Air-Veranstaltung buchstäblich ins Wasser fällt, alternativ am besten nochmal in dieses umfassende Küchenradio-Interview mit Stiftungssprecher Heiner Funken reinhören, das im Mai vor Ort im Mauerpark geführt wurde: Sound: Welt Bürger Park ; bei der Gelegenheit lohnt es sich, die gelungene neue website der Stiftung genauer zu betrachten-und am besten gleich noch auf der neuen facebook-Seite vorbei zu schauen. Trösten mag man sich auch mit einem Vorblick auf den13.August:an diesem Tag wird vorraussichtlich auch der vielgelobte  Mauerpark-Film von Dennis Karsten im Amphitheater zur Aufführung kommen vorbehaltlich der Wetterlage wiederum und auch behördlicher Genehmigungen etc.. Vielleicht werden die Menschen, die da zu entscheiden haben, sich ja diesem Motto anschließen: mauerpark – welt-bürger-park | gruene-berlin.de
  • an diesem Tag soll auch die Menschenkette « Grünzüge für Berlin den Mauerpark berühren. Da es somit auch um den künftigen Welt-Bürger-Park geht, wird auch hier die Stiftung mitwirken, angestoßen hat dieses Projekt aber eine Initiative um Antje Henning. Wir meinen, das dies eine sehr angemessene Art ist, am 13.August 2011 an den Fünfzigsten Jahrestag des Mauerbaus zu erinnern, und gleichzeitig an die Gegenwart zu gemahnen. Die Initiative bittet anzufragen, welche hilfreiche Seele noch bereit wäre als Ordner mitzuwirken.
  • Nicht für alle Überraschendes erfuhren wir jüngst über die KastanienalleeUmbau soll Kastanienallee noch gefährlicher machen Der  Verkehrsexperte Diplom-Ingenieur Joachim Seiler fertigte ein Gutachten an, und kam zu dem Schluß: „Ich war ursprünglich für den Umbau, habe dann die Pläne ausgewertet. Ich fordere einen sofortigen Baustopp.“Näheres hier: Laut Verkehrsexperte Joachim Seiler werden tödliche Unfälle wahrscheinlicher : Neues Gutachten warnt vor Umbau der Kastanienallee – B.Z. Berlin – Aktuell,Berlin,Prenzlauer,Berg . Wer sich nun Gedanken macht, das laufende Bürgerbegehren zu unterstützen, wird über das wie bei dieser BürgerInitiative Aufklärung erfahren: Stoppt Kastanienallee 21
  • auch von Marthashof-Erbauer Stofanel-Investment gibt es von neuen Planungen zu berichten; wie üblich bei diesem Unternehmen, leider nicht solche, die jene beglücken werden, die bislang in der Nähe leben und arbeiten:  mit diesem Projekt Bernauer Straße 50 dürfte wohl die legendäre in die Oderberger Straße einstrahlende sommerliche Abendsonne der Geschichte angehören:Mehrfamilienhaus Bernauer Straße 50, Berlin | WOST | Architecture office Berlin von den absehbaren Nutzungskonflikten mit den Mauerpark-Besuchern vis-à-vis ganz zu schweigen. Aber architektonische wird es sicher zu den Planungen der Vivico Real Estate auf Mauerpark und Eckspielplatz Wolliner- Ecke Bernauer Straße passen…    die Bewohner der Papageiensiedlung sind mit der von Stofanel beabsichtigten Bebauung der Truman Plaza an der Clayallee in Zehlendorf keinesfalls einverstanden und müssen aber erleben: Die Truman Show geht weiter. Ihnen ist nur zu wünschen, dass sie nicht auch noch durch lärmende Haustechnik belästigt werden, wie die Nachbarn des Marthashof.

 

mit bestem Gruß

Jörg Schleicher

bin-berlin.org

P.S1.:das soll nicht vorenthalten werden:  Renate Künast: grüne Botschaft an BIN-Berlin mit Kafka-Anleihe? wen mag es verwundern:  franz – kafka | gruene-berlin.de

P.S2.: die Ursprungsform dieser Hinweise ist unser BIN-Berlin-Newsletter.Dieser wurde verfasst am 22.Juli 2011 in den Stunden der Anschläge von Norwegen.

 

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

BÜRGERWERKSTATT GOES BESERK !

AUSSCHLUSS VON UNLIEBSAMEN TEILNEHMERN AUS DER BÜRGERWERKSTATT – MAUERPARK!

GOTHE VERSUCHT TAUSENDFACHE BÜRGERBETELIGUNG UNTER DEN TEPPICH ZU KEHREN!

Berlin, 10.02.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Sommer 2010 bin ich Mitglied der Bürgerwerkstatt – Mauerpark. Die Bürgerwerkstatt wird von der Moderationsfirma Seebauer, Wefers und Partner im Auftrag von Grün Berlin veranstaltet, die Bezirksämter Mitte und Pankow sind Einladende dieser Veranstaltung.

Von Anfang an haben einige der beteiligten Initiativen sich gegen den, von den Veranstaltern festgelegten, Modus Operandi zur Wehr gesetzt. Der Widerstand bestand im Wesentlichen dagegen, dass lediglich über die Grünflächenplanung, nicht aber über das ob und wie der im Süden und Norden der ViVICO Flächen geplanten Bebauung, beraten werden darf. Die Auseinandersetzung gipfelte darin, dass die Moderatoren den beteiligten Initiativen und Vereinen eine Art Fahneneid auf das Verfahren abverlangten, in dem sich die TeilnehmerInnen auf die auftragsbedingten Spielregeln, die gegeben und nicht verhandelbar seien, verpflichteten.  Daraufhin haben mehrere TeilnehmerInnen, unter anderem ich, die Werkstatt unter Protest verlassen (siehe BIN Berlin.de). Den ausgezogenen TeilnehmerInnen wurden weiterhin die Protokolle der Veranstaltungen zugesandt, wir wurden zu online-Abstimmungen aufgefordert und weiterhin zu den Bürgerwerkstätten eingeladen.  Unser Informationsstand ließ es uns sinnvoll erscheinen, wieder an einigen Werkstattterminen teilzunehmen. Am 09.02.2011 sind Christan Rippel (BI Mauerpark fertig stellen) und ich, als eingeladene Teilnehmer zur 4. Bürgerwerkstatt gegangen. Direkt nach Vorstellung der Tagesordnung forderte Seebauer „die neuen Gesichter“ auf, zu erklären, warum sie denn jetzt wieder teil zu nehmen wünschten und kündigte an, dass die anderen TeilnehmerInnen über unsere weitere Teilnahme abstimmen würden und erklärte, dass eine Teilnahme ohne Fahneneid aufs Verfahren und die bis dahin erarbeiteten Verfahrensergebnisse nicht denkbar sei.

Christian Rippel  wurde aufgefordert seine Position darzustellen. Nach Rippels Erklärung wollte Seebauer, ohne Aussprache abstimmen lassen. Wir konnten mit Mühe eine kurze Aussprache erzwingen. In dieser Aussprache wurden wir in sehr scharfer, herabwürdigender Form von den anderen TeilnehmerInnen  angegriffen. „ ihr wollt nur stänkern“, „ihr wollt nur unsere Arbeit kaputt machen, „ihr wollt nur dumm und lang rumquatschen“ „ihr habt die Bürgerwerkstatt in der Presse als Feigenblattveranstaltung schlecht gemacht“, ihr ………..!  Unverhohlene Feindschaft schlug uns aus breiten Kreisen der TeilnehmerInnen entgegen.  Mir wurde keine Gelegenheit zur Darstellung meiner  Motive gegeben.  Wir wurden en bloc hinaus gestimmt (10 zu 3 zu 2) und von der Teilnahme ausgeschlossen.  Die Ereignisse haben gezeigt, dass sich die verbliebenen TeilnehmerInnen, tatsächlich, weitgehend als  Erfüllungsgehilfen der Bebauungsplanung und des Handels ‚Fläche gegen Baurecht’ verstehen. Es ist erschütternd festzustellen, dass BürgerInnen in einer sogenannten Bürgerwerkstatt nicht die demokratische Grundfähigkeit aufbringen, Mindermeinungen zu akzeptieren oder aber zumindest zu tolerieren.

Bereits zu Beginn der Bürgerwerkstatt wurde von vielen Initiativen, Vereinen, PolitikerInnen und BürgerInnen kritisiert, dass die Zeitgleichheit der Bürgerwerkstatt und die pflichtgemäße,  frühzeitige Bürgerbeteiligung zum  Bebauungsplanverfahren 1-64 / Mauerpark, dass offensichtliche Ziel hatte, mit der, in sich geschlossenen und teilnehmerbegrenzten, Bürgerwerkstatt von der öffentlichen, frühzeitigen Bürgerbeteiligung abzulenken. Dieses Ablenkungs- und Täuschungsmanöver ist fehlgeschlagen. Im Sommer 2010 haben 2700 BürgerInnen Ihre ablehnende Meinung in der frühzeitigen Bürgerbeteiligung schriftlich kund getan.

Während die beauftragten Moderatoren in der Bürgerwerkstatt eine wohl gesiebte, willfährige kleine Gruppe von TeilnehmerInnen in eng gesteckten Regeln durch eine Alibiveranstaltung lotsen, versucht Stadtrat Gothe zeitgleich, den BürgerInnen und den zuständigen BVO`s  weis zu machen, dass die größte Menge an schriftlichen Bebauungseinwendungen, die es im Bezirk Mitte je gegeben hat,  keinerlei Bedeutung habe und er somit in seinen Tausch- und Bebauungsplänen unverdrossen und unbelehrbar fortfahren kann.

Sowohl der Umgang mit unliebsamen Meinungen in der  Bürgerwerkstatt, als auch das unqualifizierte Verwerfen von 2700 Bürgereinwendungen und ebenso die rechtlich fragwürdige Weigerung, vor Aufstellung eines Bebauungsplans die Änderung des Flächennutzungsplans im AGH Berlin zu beantragen (weil dafür im AGH Berlin keine Mehrheit zu erzielen ist), zeigt, mit welch bedingt demokratischen Methoden Stadtrat Gothe die Bebauung des Mauerparks, auf Biegen und Brechen durchzupeitschen versucht.

Die Bebauungspläne und die Verfahrensweise sind in der BVV Mitte sicherlich nicht mehrheitsfähig.

Mit  freundlichen Grüßen – Heiner Funken

Tl. 0176 – 48 25 84 25, heiner.funken@hotmail.de

——————————————————————————————-

bitte beachten Sie zum Thema Bürgerwerkstatt, auch frühere Eintragungen bei BIN-Berlin – Recht zu behalten: man wünscht sich das nicht immer:

Presseerklärung Berliner BürgerInitiativen zur Mauerpark “Bürgerwerkstatt” ·

fassungslose Enttäuschung über die Mauerpark “Bürgerwerkstatt” ·

der immer brandaktuelle Info-Ticker zu den in diesen Tagen sich überstürzenden Ereignissen: http://twitter.com/BinBerlinerIn

die Zukunft kann jetzt nur noch heißen: Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park

——————————————————————————————-

Freundinnen und Freunde des Mauerparks sollten hier unbedingt dabei sein:

42.öffentliche Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin

Ö 7.4 Mauerpark – Bürgerbeteiligung ausgewertet und ad acta gelegt?

Gremium: BVV Mitte von Berlin
Datum: Do, 17.02.2011 Status: öffentlich
Zeit: 17:30 Anlass: ordentlichen Sitzung
Raum: Otto-Suhr-Saal
Ort: Parochialstraße 3, 10179 Berlin

Wir sind sehr gespannt, wie folgende Fragen der Fraktion DIE LINKE an das Bezirksamt beantwortet werden:

1. Was hielt den zuständigen Stadtrat des Bezirksamtes-Mitte davon ab, die am 18.01.2011 im Bezirksamt (BA) beschlossene Vorlage zur Auswertung der frühzeitigen Buergerbeteiligung für den B-Plan Mauerpark der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am 20.01.2011 zur Kenntnis zu geben?

2. Was hielt den zuständigen Stadtrat im BA-Mitte davon ab, die Auswertung der frühzeitigen Buergerbeteiligung den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung der BVV-Mitte zu einem früheren Zeitpunkt zur Kenntnis zu geben, der eine Verschiebung des TOP im Ausschuss für Stadtentwicklung am 26.01.2011 vermieden hätte?

3. Wann ist für den zuständigen Stadtrat im BA-Mitte in einer frühzeitigen Buergerbeteiligung im B-Planverfahren die Sollstärke bei den Einwendungen erreicht, ab der eine Änderung der Grundzüge der Planung des Bezirksamtes gerechtfertigt sind?

4. Welche Bedeutung und welche Kompetenz misst das BA einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung bei?

5. Ist das BA-Mitte von Berlin der Ansicht, dass 2649 Einwendungen schlicht und folgenlos Weggewogen werden können?

PS: Hier die verzweifelte Reaktion der Delegierten der Bürgerwerkstatt, die zeigt, dass sie offenbar auch mit ihrem Latein am Ende sind: Delegierte verlassen Jurysitzung – Keine Einigung zur Bebauung

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

<< Latest posts