|

TAG | spd

In der Januar-Ausgabe der “Prenzlberger Ansichten” finden wir auf Seite vier:
Nachruf
Am 10. Dezember verstarb der Künstler und Philosoph Michael Haufe im Alter von nur 48 Jahren. Ein Wespenstich in den Hals löste bei ihm am 1. September einen allergischen Schock aus und er fiel in ein Wachkoma, aus dem er nicht mehr aufwachte. Er war Teil der Künstler­gruppe „die be#ton#werker“ und hatte das Spiel „Skach“, eine Mischung aus Schach und Skat, erfunden. Er lebte und arbeitete in Prenzlauer Berg.

unter der Rubrik “Persönliches” finden wir auf dessen website IdeenMontagen.de:
Ebenso bin ich Mitglied im BürgerVerein GleimViertel, weil dieser mehrheitlich gegen die Bebauung des MauerParks ist – aus diesem Grunde empfinde ich auch Sympathie für die Stiftung WeltBürgerPark, wie auch für BIN Berlin und für viele andere BürgerInitativen, welche sich gegen den herrschenden ZeitGeist und die BauLobbys engagieren, weil sogenannte ‘Investoren’ sich zunehmend den öffentlich Raum (schlimmer als FeudalFuzzis) aneignen) . Ich versuche weiterhin meinen Beitrag durch freies, träumerisches Denken zu liefern, aus welchem hoffentlich zukunftsorientiere Konzepte entspringen

Es erscheint mir wichtig und richtig auf den verstorbenen Freund und Mitstreiter zu blicken, indem wir sein Vermächtnis in Form seiner Gedanken anschauen, zunächst zum unbebauten, Großen Mauerpark, unserem Welt-Bürger-Park.

Mir ist Michael Haufe erstmals durch seinen Kommentar vom 4.November 2010 zum Aufruf zur Diskussion” von Jutta und Rainer Stern “Ein zu hoher Preis – Für einen Mauerpark ohne Wenn und Aber aufgefallen, denen ich direkt nach Lektüre schrieb:
[…]in Eurem Forum finde ich die scheinbar utopische Idee des FriedWalds im Grünzug von dem mir unbekannten Michael Haufe faszinierend: Forum Mauerpark: Aufruf zur Diskussion | gleimviertel.de
wenn man sie mit der Idee Frank Möllers, Stichwort Demeter-Schule (“Grüne” in Mitte bekämpfen “große” grüne Lösung für den Mauerpark | HELMHOLTZPLATZ) in Zusammenschau sieht, die seinerzeit am 18.März im Grunde der Ursprung der Welt-Bürger-Park Idee war, ergibt sich eine visionäre urbane Perspektive […]
was da Professor Lange wohl dazu sagen würde…

wer ist der Zeitgenosse mit derartigen Visionen für den Mauerpark, der seine Ausführungen mit diesem Appell : ”Bitte verwerfen Sie diese Idee nicht zu schnell… denken Sie in Ruhe darüber nach, reden Sie mit den Eigentümern, den Investoren und den Menschen. Sie werden in ihrem Leben nicht so schnell wieder eine Gelegenheit finden, wirklich Sinnvolles und Schönes zu schaffen.” und einem Verweis auf Mont Klamott“ von Silly schließt?
Es fügte sich, dass man sich schon am selben Abend kennen lernte: beim Vortrag “MAUERFALL RELOADED – Bedingungsloses Grundeinkommen: ein Fall der Mauer in den Köpfen” den Ralph Boes auf Einladung des BürgerInitiativen-Netzwerks BIN-Berlin in der Freien Schule am Mauerpark hielt.
In der nachfolgenden Diskussion erwies sich Michael Haufe als engagierter Verfechter des BGE, zu dessen Idee er einen erstaunlichen eigenen Aspekt hinzufügte, das sogenannte DrittelPrinzip, Näheres dazu hier.
Unter dem Eindruck des “Sanktionshungerns” Ende 2012 veröffentlicht er den Aufruf “Ralph Boes hungert für uns alle!

Auch die letzte Begegnung fand im Zusammenhang der BürgerInitiativen statt: Eingeladen hatten Bürgerverein Gleimviertel und die Mauerpark-Stiftung Welt-Bürger-Park zum Bundestagskandidaten-Check am 21.August 2013 ins “Haus der Sinne”, moderiert von Heiner Funken. Auch da konnte ich diesen außergewöhnlichen Bürger der ehemaligen DDR, der sich selbst mit ”..nu schon im 2. System unangepasster WeltVerbesserer” charakterisiert als freundlich, zugewandt und um Andere besorgt erleben – von seiner nicht einfachen persönlichen Biographie, die er uns auf seiner Website schildert, ließ er nichts nach außen dringen.

Elf Tage später ereilte ihn dann am “Weltfriedenstag” das Schicksal als dritte/r Mauerpark-Kämpfer/in innerhalb weniger Wochen von einer Biene bzw. Wespe gestochen zu werden, für Michael Haufe allerdings mit tödlicher Konsequenz, die sich am “Tag der Menschenrechte” zeitigte.

Ein weiterer merk- und denk-würdiger Umstand ist, dass Michael Haufe, der dritte Tote im Jahr 2013 aus dem Kreis der Gründungsmitglieder der Künstlergruppe “Die Be#Ton#Werker, nach Stine Klang und Axel Philipp, ist. Den Nachruf, den Michael Haufe an die Lyrikerin Stine Klang richtete ist hier zu finden. Ein Photo, das beide zeigt, hier. Und hier eine schöne Photomontage doppelbödig untertitelt mit „…zwischen Himmel und Abgrund – wir ’spielen“‚, das den Skach-Erfinder mit seinem Kompagnon Bert Gerlach zeigt.

Heute vor einem Jahr am Erscheinungstag des Jahres 2013 erschien Michael Haufes “NEUJAHRSANSPRACHE (eine echte)” und verdichtete noch einmal seine WeltAnschauung. Vielleicht ist die Quintessenz davon die Aussage:
Jeder Mensch, der meint, es ließe sich sowieso nichts ändern, ist schlimmer als der Tod – denn selbst der Tod verändert das Leben.
Nur nebenbei: man könnte einmal versuchen, diese Neujahrsansprache synoptisch mit “Marthashof, die antisoziale Plastik” von der AnliegerInitiative AIM zu lesen, und sehen was erlebbar wird – nicht nur weil dieser Text ebenfalls am Epiphaniastag erschien, 2010 nämlich, um genau ein Jahr darauf vertieft zu werden.

Nun soll von hier Michael Haufe kein „Rest-In-Peace“ nachgerufen werden, vielleicht gekoppelt mit „der Kampf geht weiter”, denn wir wissen ja von Michaels Impuls:
Die be#ton#werker wollen Lyrik, Poesie und Menschlichkeit in die nächsten Jahrhunderte hineintragen.” – dieser Impuls endet nicht mit dem Erden-Ende, er kann nun in anderer Form wirken.
Auf in neue Debatten” geht es für uns, die vorläufig Überlebenden, durchaus, denn “Ob am Pankower Tor, im Mauerpark oder im Thälmannpark: die Art wie künftig gebaut oder städtebauliche Verantwortung neu gestaltet wird, entscheidet sich an diesen drei Brennpunkten.
Das kann uns in rechter Weise nur gelingen, wenn wir in der Mauerpark-Allianz, die ja seit dem 11.März 2013, dem zweiten Fukushima-Jahrestag, ihre Arbeit aufgenommen hat, das Vermächtnishafte in der Gesamtperspektive der IdeenMontagen ernst nehmen können, und SO wird sich auch entscheiden, ob der Mauerpark 2015 gegebenenfalls zu einer Pilgerstätte des zivilen Widerstands“ gegen das Beton-Projekt werden kann.

Es geht um nichts anderes als den „Versuch die Gegenwart aus der Perspektive der Zukunft zu beleuchten” wie es der radikale (?) Gegner der Mauerpark-Bebauung Michael Haufe am 18. Februar 2013 in seinem Kommentar, dem auch der Titel dieses Blog-Eintrags entliehen wurde, formuliert und mit dem hier geschlossen werden soll:

Der Wunsch, dass Alle, welche eine Bebauung des MauerParks ablehnen, letztlich an einem Strang ziehen – diesen Wunsch hege ich auch.
Allerdings ist Vertrauen verlorgen geagngen. Wir leben in einer Zeit, wo die (an sich verschuldete) Stadt bzw. die Öffentliche Hand gern InfraStrukturMaßnahhmen in Auftrag gibt; BauFirmen, LandschaftsGärtner, Architekten und nicht zuletzt noch dieser oder jener Gutachter sichern sich dadurch Arbeit und/oder Gewinne.
Aber Jede(r) weiß, eine einmal bebaute Fläche wird nicht wieder frei (es sei denn, durch LuftAngriffe). Deswegen ist es nicht ‘radikal… und auch keine ‘FundamentalKritik, wenn man jegliche Bebauung… und insbesondere die eines möglichen Parks… verhindern möchte. Grüne unbebaute Flächen erhöhen den WohnWert in einer Stadt, ich (als nachfolgende Generation) bin früheren Generationen dankbar, für jede unbebaute Lücke, in welcher etwas Natur wachsen konnte. Kaum etwas weiß ich so gewiß: Jede nachfolgende Generation wird uns verfluchen, wenn wir es zuließen, dass der MauerPark bebaut wird.
Diejenigen, welche eine TeilBebauung akzeptieren wollten, um Schlimmeres zu verhindern, wurden getäuscht… und sie werden für die Zukunft nicht ausschließen können, weiterhin getäuscht zu werden.
Schade und traurig ist es, dass die SPD diese idiotische = altmodische InfraStrukturPolitik betreibt. Der MauerPark wird deutschlandweit, wird europaweit, wird weltweit genutzt, geliebt und beobachtet. Wenn die SPD die Bebauung des MauerParks durchsetzt, dann wird sie langfristig ebenso ihre Wähler verlieren, wie damls durch die Hartz_IV_Gesetzgebung – und zwar zurecht! Allein daran kann man die Verhältnismäßigkeit sehen. Nur dafür, dass ein paar Hanseln ihre Geschäfte machen können, riskiert es diese große VolksPartei auf Jahrzehnte ihren Ruf als bürgernahe Partei endgültig zu verlieren. Ich glaube, selbst CDU_Urgestein Eberhard Diepgen würde den MauerPark nicht bebauen.
Dennoch: Was ich hier schreibe, ist nicht g e g e n irgend jemanden geschrieben, weder gegen die SPD noch gegen Diejenigen, welche gern eine ‘kleine, schicke’ Bebauung hätten. Es ist nichts weiter, als der Versuch, die Gegenwart aus der Perspektive der Zukunft zu beleuchten. Jede(r), der sich gegen eine Bebauung eingesetzt hat… oder darauf verzichtete wird sich dafür auch noch in 50 Jahren in den Spiegel schauen können – (wenigstens dafür).
Und Jene, welche die Bebauung wollen (selbst wenn sie ‘klein’ anfängt, wird sie unaufhörlich weitergehen)…jene werden sich damit abfinden müssen, dass sie in der Stadt irgendwann als ‘Unerwünschte Personen’ gelten könnten.
Mich persönlich erschreckt die Kurzfristigkeit im politischen Denken, mir wäre es lieber, wir würden uns vertragen… und auf eine Bebauung vollständig verzichten.

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Liebe FreundInnen des Mauerparks, liebe MitstreiterInnen in den Initiativen,

Kommt DONNERstag, 13-9-12, 17 Uhr>>> zum Max-Planck-Gymnasium HIERHER>>> um gegen die Beton-Pläne>>> zu demonstrieren, die das Bezirksamt Mitte von Berlin gemeinsam mit der CA-Immo ausgeheckt hat und nun in demokratiefeindlicher Art gegen den Willen fast aller BürgerInnen durchsetzen will. Der skandalöse Vertragsentwurf wurde ja bereits durch das Verdienst von Olaf Kampmann, den ODK der Prenzlberger Stimme, geleakt>>> . Alles wichtige im Aufruf MSWBP>>>  Orientiert Euch am BVV-Ablauf>>>

UPDATE zum Vertrag: U-Boot aufgetaucht II | gleimviertel.de „Viel Spaß beim Dreckwegkehren. Die Immo AG hat eben an alles gedacht! Hier waren Juristen am Werk und auf der Gegenseite?

Kommt auch, wenn Ihr durch die Platzkarten-Schikanen>>> angewidert und entmutigt seid und dadurch Eure Kinder nicht mitbringen könnt BELEG>>> BELEG2Pirat Kriesel>>> Antwort Grüne Jenny Neubert:“echt nicht optimal gelaufen, aber so sehen Kompromisse eben aus. 😉„>>> Das Bezirksamt hofft, dass Protestierende ohne Chance der BVV beizuwohnen, auch nicht an der Kundgebung zuvor um 17 Uhr teilnehmen – dieser miese Plan könnte durchaus aufgehen: Nur IHR könnt diese Niedertracht durchkreuzen, indem Ihr TROTZdem versucht dabei zu sein.

Lebt als Souverain den Volonté générale direkt dar, der da heißt: kein Bonzen-Beton im Mauerpark! Bringt Euren Kummer über die indirekte, euphemistisch genannt „repräsentative“ Demokratie, zum Ausdruck, in der Volksvertreter bloß Ihrem gewissen Gewissen verpflichtet sind, nicht aber Eurem Mandat. Dieses Gewissen ist aber offenbar nur der Baulobby verpflichtet, in dem Fall der österreichischen Heuschrecken-Art CA-Immo, das zusätzlich durch das schändliche Ultimatum der Allianz-Umweltstiftung, der Greenwashing machine des DAX-Konzerns und Hunger-Profiteurs Allianz, befeuert wird.

Den Boykott-Gedanken ernst zu nehmen, der für die NINE-ELEVEN>>>Dienstags>>>Demokratiesimulation>>> ja hier http://wp4r.ch/STERNSTUNDE  angedacht wurde, war richtig – die Morgenpost>>> bemerkte ja irritiert: „nur etwa 30 Zuhörer saßen im Publikum, viele Plätze blieben leer“ Spallek und Gaebler waren eigens angereist, um in stundenlangen, sinnlosen Ausführungen den BürgerInnen die Sprechzeit zu stehlen Presse>>>. Ein Pirat, übrigens Bezirksverordneter, hat es auf den Punkt gebracht: „Spallek im Labbermodus – Sagt viel, sagt aber nichts aus“ hier dieses aufschlussreiche Protokoll>>> in dem auch dieser entlarvende Zwischenruf Spalleks festgehalten ist: Er habe auf die „Bügerbeteiligung bewusst verzichtet“. Weiteres Entlarvendes zu diesem Herrn ist nach drei Minuten im RBB-Interview>>> zu erfahren: „Wir gehen in der Tat ein Riskio ein, nämlich, dass, was wir jetzt vereinbaren wollen, am Ende des Tages im Rahmen eines B-Planes nicht festgesetzt wird.[…] Wenn sie nicht kommen, [die 58000 qm als Untergrenze] kann der ganze Vertrag rückabgewickelt werden.“ Prof.Rainer Krüger/FdM weist hier pikanterweise auf den im Vergleich gigantischen BER-Nachtragshaushalt>>> hin/mehr hier>>>Risikoreicher Vertrag nein – Parkflächenankauf ja! Spallek aber geht diese irrsinnige Spekulation mit unseren Steuergeldern ein, weil er offenbar auf erlahmenden Widerstand hofft!

Boykottiert bitte diesen DONNERstag NICHT, der ja die bereits legendäre BVV vom 23-8-12 fortführen soll, sonst lauft Ihr Gefahr, die Info dazu nur durch eine erschütternd gleichgeschaltete Presse>>> wie jene zur PK des Bebauungskonglomerats CDU-Spallek, SPD-Gaebler und CA-Immo Thomsen von links nach rechts>>>, zu erfahren, deren Tiefpunkt leider der taz-Artikel “zwei Hektar Freiheit” von Susanne Messmer darstellt, der so beginnt:”Die Gemüter der Bürger scheinen sich beruhigt zu haben. Obwohl sogar die härtesten Bebauungsgegner – Vertreter der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park – anwesend sind, nehmen sie doch gelassen hin, was Christian Gaebler (SPD), Staatssekretär für Verkehr und Umwelt, Carsten Spallek (CDU), Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung und Henrik Thomsen von der CA Immo der Presse zu verkünden haben“ Es war genau eine Beobachterin der Stiftung bei dieser grotesken, panisch erst in der Nacht zuvor angekündigten Veranstaltung: hätte diese randalieren sollen? Auf der absurden These der Befriedung der WeltBürgerPark-Aktivistinnen fußt dann der gesamte Artikel…  die BILD-Zeitung kaum besser als die taz: Der große Mauerpark-Deal unser WeltBuergerPark wird NICHT VERDOPPLUNG der Partyzone also „coolste Park-Bühne“, irgendwie Fortschreibung des Erfolgsmodells sein, bloß citius-altius-fortius-longius, sondern ETWAS GANZ NEUES: und darüber was das ist, entscheidet weder die Bild-Zeitung, noch irgenwelche DemokratieSimulantInnen oder Vereinsmeier und Moderatoren – Hyperdemokrat Seebauer>>> erdreistet sich schon wieder in den Startlöchern zu stehen – und sicher auch nicht der gute Professor Gustav Lange, sondern EINZIG  die Gesamtheit der BürgerInnen, in einem zu klärenden demokratischen Prozess, der sicher nicht mehr „Bürgerwerkstatt“ heißen kann und etwas NEUES, ERGEBNISOFFEN UND NUR DESHALB AUF AUGENHÖHE, HEVORBRINGEN WIRD!

UPDATE: das who-is-who der MAUERPARK-BETON-LOBBY, die Namen werden HIER genannt>>>

Spallek-Staatstreich, Platzkarten, permanente Desinformation in permanenter Demokratiesimulation: man könnte von einer Kriegserklärung dieses Bezirksamtes an die BürgerInnen sprechen, die die Bezirksverordneten von SPD und CDU am Donnerstag abnicken sollen – dass sie das nicht tun, besteht kaum Hoffnung.

Uns kommt es dann, DANACH, zu, mit dieser Kriegserklärung in diesem Bürgerkrieg, der laut Morgenpost der um den Berliner Mauerpark tobt, bis Walpurgis 2014, da soll ja alles unter Dach und Fach sein, kreativ umzugehen, vielleicht in der Art des russischen,aktivistischen Künstlerkollektivs война́>>>voina oder je nach Transkription Woina, was ja, sieh an, „Krieg“>>> bedeutet. Ohne hoffentlich das Schicksal von Woinas bekanntestem Projekt pussyRiot zu teilen, das ja bis auf weiteres weggessperrt ist, was ja auch schon zu einer Soli-Aktion von Peaches Niskers>>> in unserem Mauerpark führte>>> An dieser Stelle noch, quasi deeskalierend, ein Alternativ-Entwurf für den erweiterten Mauerpark (Nord-West-Teil) «von mauerparkretten sehr passend mit besonderer Berücksichtigung von Aggro-Berlin.

Eines müssen wir klar machen, wir werden alle Hebel in Bewegung bringen, um dieses Projekt zu Fall zu bringen – koste es was es wolle (wen?,was?) Und wenn die juristischen nicht ausreichen, werden vielleicht, wie ja schon gesagt, ZeitgenossInnen Einsicht in die Notwendigkeit erlangen, “die geplanten Baufelder zu einer Pilgerstätte des zivilen Widerstands gegen das Beton-Projekt” zu machen. Warum soll das neue Stuttgart 21 nicht in Berlin,nämlich der künftige WeltBürgerPark zwischen Brunnenviertel, Alt-Mitte und Prenzlauer Berg sein? Die Menschen werden sich ermächtigen, nicht nur die aus Berlin, auch beseelt vom Geist des OCCUPY-Impulses>>>! Grund genug gibt es: Jeder wird die Gated Community>>> Marthashof>>> kennen, falls nicht bitte bei der AnliegerInitiative AIM nachsehen. Was hier in der Veröffentlichung der Senatsverwaltung zu sehen ist, sind  FÜNF Marthashöfe>>>. PLAN Lorenzen>>>

Es werden vielleicht doch nicht nur die Anwohner und der Moritzhof sein, die über diese Betonberge nicht hinwegsehen können.

Berlin, 12.September 2012 – am Tag der ESM-Entscheidung in Karlsruhe, die mit der Konfrontation um unseren Mauerpark in einem noch nicht offenbaren Zusammenhang steht.

P.S.1: denkt bitte auch an die Mauerpark-Petitionen:

Gegen die Bebauung der Erweiterungsflächen des Mauerparks! 10ha Grünfläche mehr! JETZT!

Petition | Otto, 11: Retten Sie unseren Mauerpark – keine Laster durch unsere Spielstraßen! | Change.org

Mauerpark in Gefahr! Stoppt die Bebauung!

P.S.2: Updates von den Parteien:

LINKE: Twitter / dielinkeberlin: #Mauerpark: SPD und CDU erneut versuchen, ihren Deal mit der CA Immo in der BVV Mitte durchzudrücken. 

PIRATEN: Piratenfraktion Pankow – Mauerpark NINE ELEVEN Abstimmungsverhalten zum Mauerpark | Blog der BVV-Piraten Berlin Mitte

FDP:  FDP-Bärbel Freudenberg-Pilster – Bündnis für den Mauerpark mahnt konstruktive Bürgerbeteiligung an – massenbach-berlin’s posterous

 

 

 

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Sehr gespannt sind wir alle auf den Vortrag mit Aussprache „Urban Gardening – Perspektiven für den Mauerpark“, den Mittwoch, den 30. Mai 2012 Gudrun Walesch von der Stiftungsgemeinschaft anstiftung & ertomis und Gerda Münnich, die Gründerin der AG Interkulturelle Gärten in Berlin und Brandenburg in der Freien Schule am Mauerpark PLAN auf Einladung der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park halten werden.

Die Stiftung tritt nun erstmals nach der schockierenden Entwickung um die Osterzeit 2012 wieder ins Licht der Öffentlichkeit:

Eine große Politiker-Koalition hatte sich in der BVV-Mitte gegen den klar formulierten Bürgerwillen, zuletzt überwältigend manifestiert am 30.März und 16.April, verschworen und am 19.April 2012 gegen die Stimmen der LINKEN-Bezirksverordneten die massive Bebauung des Weddinger Teils des Mauerpark nördlich des Gleimtunnels beschlossen: Ein Mega-Marthasof soll hier entstehen, dessen Zuwegung voraussichtlich durch das Gleimviertel/Prenzlauer Berg erfolgen wird.

Ob diese BezirkspolitikerInnen von einer SPD-nahen Interessen-Lobby benutzt wurden,  oder ob es doch eher umgekehrt war, um den langjährigen Wunsch nach Beton im Mauerpark nun endlich zu realisieren, wäre noch zu klären.

Dass dieser Beschluss in zynischem Orwell-Neusprech Mauerpark realisieren“ benannt wurde und die BVV-Pankow bald darauf dienstbeflissen in gesteigerter Dreistigkeit die Prognose „die werden sich schon auf uns zu bewegen“ mit Nach über 20 Jahren – endlich den Mauerpark fertigstellen!“ bewahrheitete, wird hoffentlich viele Leute ermutigen, nun noch entschlossener gegen die Bodenlosigkeit dieser Allianz sich zur Wehr zu setzen.

Die Stiftung Weltbürgerpark gibt nicht auf. Auch wenn nach dem Beschluss der Bezirksverordneten aus Mitte der Mauerpark nur vergrößert werden kann, wenn zeitgleich ein Teil der Fläche statt zu Park zu Bauland erklärt wird – die Aktivisten halten an ihrem Wunsch fest und fordern die größtmögliche Erweiterung ganz ohne Bebauung.“ ist in den Prenzlauer Berg Nachrichten zu lesen und genau so ist es: Warum sollten sie auch aufgeben, denn, dass die Pläne für den Norden im wortwörtlichen Sinne boden-los sind geht ja schon daraus hervor dass das undurchsichtige Genossenschaftskonglomerat, als dessen Gesicht der ehemalige Pankower SPD-Kandidat Severin Höhmann fungiert, die Mauerparkbebauungs-Mär von der Sozialverträglichkeit  verbreitet, weil es offenbar davon ausgeht Bauland zum Grünflächenpreis und vorbei an jeder Ausschreibung erweben zu können: ist der Eigentümer CA-Immo hier als Wohltäter zu denken, oder doch die Stadt Berlin, also wir, deren Steuernzahlende?

Die in der BVV Mitte von Berlin Entscheidenden haben unzweifelhaft entweder inkompetent oder intransparent gehandelt. Wissen manche mehr als sie den BürgerInnen verraten? – in dem Zusammenhang könnte man diese kleine Anfrage des LINKEN-Abgeordneten Dr.Klaus Lederer in neuem Licht betrachten: LINK –  lesenswert hierzu auch Freunde des Bauens von Hartmut Seefeld; weitere Mauerpark-Info in der Kiezzeitung Prenzlberger Ansichten 

Dass hier planvolles Handeln zur Entmündigung der BürgerInnen am Werk ist, darauf deutet auch diese Detail hin: die neuen Reglementierungen u.a. der Mauerpark-Karaoke, das ja auch schon von der internationalen Presse bemerkt wurde LINK, wird genau von jenem Grüppchen forciert, das seit Jahren Lobby-Arbeit für die Mauerpark-Bebauung leistet BELEG : diese sogenannten „Freunde des Mauerparks“ versuchen somit bereits im Vorfeld der Bebauung die leicht vorher zusehenden Nutzungskonflikte mit den künftigen Eigentümern der von ihnen gewollten Wohnblöcke im Norden vorab zu regulieren. Dass die FdM diesen Zusammenhang nicht zugeben können, versteht sich von selbst: Uns geht es um das Spontane verlautbart indessen deren Sprachrohr.

Die Leute rund um den Mauerpark wollen sich aber nicht bevormunden und gängeln lassen, arbeiten an Alternativen zum Beton und zwar ohne Lenkung durch eine SPD-Bürgerwerkstatt BELEG, wozu sicher auch der Abend in der Freien Schule am Mauerpark einen Beitrag leisten kann. Die alte Grundsatzfrage: Wem gehört die Stadt? wird erneut deutlich: ist es für irgendjemand akzeptabel dass nun bloß noch 5 Millionen €uro zum unbebauten, Großen Mauerpark fehlen, einem Gemeingut für die Jahrhunderte, während voraussichtlich 500 Millionen € in Sachen BER-Großflughafen durch die Fehlplanung in den märkischen Sand gesetzt werden?

Ermutigen wir die Stiftung zum Weitermachen, beispielsweise vor Ort im Mauerpark am 23.Juni – 28.Juli – 25.August – 29.September und 27.Oktober 2012.

Unterzeichnen wir alle die Petition: Gegen die Bebauung der Erweiterungsflächen des Mauerparks! 10ha Grünfläche mehr! JETZT! 

Unterstützen wir deren kompromissloses Eintreten für die Zukunft, für unbebaute und unversiegelte Erde im Mauerpark, dem künftigen Welt-Bürger-Park, wie in diesem Wort von Stiftungsrat Volker Hassemer:

„Ich stimme der Stiftung zu, dass man an dieser Stelle des Mauerparks, wenn irgend möglich, Kompromisse nicht machen sollte.“ 

 

¡ OCCUPY MAUERPARK !  WERDET WELT-BÜRGER-PARK-SCHÜTZER!  ¡No pasarán!

UPDATEEine eindringliche Veranstaltung der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park war das am Mittwoch in der Freien Schule am Mauerpark so beginnt, der Text in dem wir einige Eindrücke zusammengestellt haben. Bitte die Kommentare beachten. Hier gibt es einen Vorblick auf die Pflanzaktion der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park am Montag, dem 11.06.2012, 10.00 – 12.00 Uhr pflanzen wir im Landnahmegarten im westlichen Mauerpark (gegenüber Birkenwäldchen)

SETZEN SIE EIN ZEICHEN ! PFLANZEN SIE MIT UNS DEN MAUERPARK !

Ein weiteres Motto der spektakaulären Landnahme-Aktion, die zB auch von  Klaus Lederer/LINKE und Andreas Otto/Grüne  unterstützt wird, könnte lauten: RECHT AUF STADT!

Wichtig auch die Beobachtung der AnliegerInitiative Marthashof AIM bezüglich der fragwürdigen Rolle der Piraten im Kommentar 3.

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Liebe MitstreiterInnen,

Winterschlaf und Frühjahrsmüdigkeit, Semester- und sonstige ermüdende Ferien sind von gestern wie der Hase im Oster-MORGEN-GRAUEN: der Tag der Arbeit und das Guggenheim-BMWlab ab 15.Juni stehen bevor – Ereignisse, in deren Zusammenhang von engagierten und initiativen BürgerInnen mannigfaches Unbehagen geaüßert werden wird, gewiss auch über die geplanten Luxus-Wohntürme im Weddinger Teil des Mauerparks – und genau um die gehts beim „Kriegsrat“ der BürgerInnen:

am MONTAG 16. April 2012 – 20:00 Uhr – Café Niesen, Schwedter/ Ecke Korsörer Straße HIER Flyer zum Ausdrucken HIER

alle Infos dazu bei der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park: Mauerpark! Was bedeutet die aktuelle Beschlusslage für uns? (bitte deren PM beachten: Keine Erbpacht für Mauerparkkaufleute)

dieser Frage werden hier einige ergänzende, vertiefende und erweiternde Fragen hinzugefügt, die innerhalb von BIN-Berlin diskutiert werden und dazu dienen, diese Veranstaltung und vor allem das Folgende vorzubereiten, deshalb lohnt es immer mal wieder nach Updates zu schauen. Aber bitte nicht vergessen, nicht auf dem „Kriegsrat“ der BürgerInnen wird entschieden ob das „Kriegsbeil“ wieder ausgegraben wird, das entscheiden zunächst allein die Mitte-Bezirksverordneten am 19.April 2012 LINK:

  • bedeutet der Beschluss , den die BVV-Mitte von Berlin am 19.April 2012 herbeizuführen droht, nicht einfach rot-grünes BIO-BETON-RESERVAT statt WELT-BÜRGER-PARK? Wie können wir uns auf die entscheidende BVV-Sitzung und die Zeit DANACH vorbereiten?
  • wie können wir noch mehr Leute auf die Mauerpark-Online-Petion aufmerksam machen? Bedarf sie einer Aktualisierung nach der BVV am 19.4.12 ?
  •  die Mitte-Grünen haben sich mit ihrer anbiederischen Beschlussvorlage zum Steigbügelhalter des BETON-KARTELLs gemacht, während wir von den BIN-Berlin-Initiativen&MSWBP mit Pankower BündnisGrünen FreundInnen Unterschriften sammeln. Die Mitte-Grüne Bezirksverordnete Jenny Neubert hat das mit Bezug auf die Pankower-Bündnis-Grünen so prognostiziert: “die werden sich schon auf uns zu bewegenBELEG Was bedeutet das Verhalten der Grünen für uns?
  • Begriffe wie „Mauerpark-Fertigstellung“ (der Ex-Bürgerwerkstatt ) und „Großer Mauerpark“ werden mehr und mehr von den Bebaubuungsfreunden usurpiert und umfunktioniert. Sind darauf, und generell auf die manipulatorischen Wahrheitsklitterungen in den Blogs&social media der SPD-nahen Bebauungsbefürworter „mauerpark-dot-info“, „Kieze-im-Dialog“ und „Mauerpark-facebook“ nicht mehr und deutlichere öffentliche Reaktionen und Anfragen an die Gründe der FdM(„Freunde des Mauerparks„) von Bürgerseite erforderlich, warum jene sich nicht bloß vor den Karren der Bebauungsbefürworter spannen lassen, sondern sogar zu deren Agens werden?
  • Gibt es irgendeinen, auch nur den leisesten Zweifel, dass das cop2cop-gelobte Mauerpark-Reglementierungs-Konzept der FdM dazu dient das von langer Hand geplante Mauerpark- Bebauungskonzept der FdM-Freunde des Mauerparks vorzubereiten?
  • sollte in dem Zusammenhang nicht noch mehr auf den absoluten Irrsinn des laut Beschluss geplanten zombieartigen Revivals der sogenannten „Bürgerwerkstatt“ eingegangen werden, deren immer schon klare Vorgabe, dass sie die Bebauung zu akzeptieren und zum Ausgangspunkt aller ihrer Planungswünsche zu machen hat, vor kurzem wieder erneuert wurde?   BELEG . Gibt es irgendjemanden für den ein Wiederaufguss der Martin-Seebauer-Groteske auch nur im entferntesten akzeptabel wäre?
  • Ein weiteres wichtiges Detail wäre zB anzufragen, wie Prof.Krüger(SPD) dazu kommt anzunehmen, dass „eine sich gründen wollende “Initiative für ein genossenschaftliches Wohnquartier am Mauerpark”„, „im Norden für 4 bis 5 Mill. EURO Land erwerbenkönnte? Was treibt diesen zur Annahme das könnte „die von der CA Immo realistischerweise zu fordernde Kaufsumme“ für Bauland sein, und nicht etwa die üblichen 30-40 Millionen Euro.
  • gibt es weiter Ideen zur BIN-Berlin-Kampagne „confronting comfort: ¡ OCCUPY MAUERPARK !“ ? Welche Rolle spielt dabei das Guggenheim-BMWlab? Wollen wir Mauerpark-Bebauungs-Gegner dort autonom agieren oder in enger Abstimmung mit den „Leuten am Teute“ und anderen?
  • was sind die Schnittmengen mit NEA,  transition town, Tacheles und anderen noch nicht in BIN vertretener Initiaitiven?
  • Können wir den Aspekt deutlicher herausarbeiten, dass die Bebauung des Mauerparks ja in der Tat der skandalöse, geschichts- und zukunftsvergessene Höhepunkt des Pankower Kultursterbens ist? Kleingartenidylle statt einer weltweit einzigartigen Kulturstätte!
  • müssen wir noch mehr klar machen, dass die Entscheidungen in Mitte, sich erheblich auf die Existenz des Pankower Mauerparks ,wie er sich entwickelt hat, auswirken? Hier ist vor allem auch an das Marthashof-Stofanel-Projekt B.Nau zu denken und die sich daran anschließende Bebauung entlang des Postenwegs an der Bernauer.
  • müssen wir uns nicht intensiver über den Aspekt der UNESCO-Zuwendungen informieren, die in etwa zehn Jahren relevant für den Mauerpark würden – oder wäre das nicht die Aufgabe der Beamten in der Verwaltung, die wir durch die Zahlung unserer Steuergelder für solchen Aufgaben freistellen? ÜBRIGENS: es sollte Dir keinesfalls peinlich sein so zu argumentieren: auch wenn Du genötigt bist Teil des schändlichen Hartz-Systems zu sein, zahlst Du Steuern, indem Du konsumierst!
  • Ein Park als Beute – Stefan Otto lehnt die Pläne für den Mauerpark ab GRAPHIKNiemand sollte sich darauf verlassen, dass es beim charmanten sonntäglichen Trödel bleibt.” Wie können wir diese wichtigen Einwände gegen den Privatisierungswunsch der merkwürdig unbekannten “Interessensgemeinschaft ParkKultur” besser zur Geltung bringen? Wer sind diese Mauerpark-Kaufleute und wer verschafft ihnen Liquidität? siehe PM MSWBP
  • wie kann die Freie Schule am Mauerpark klar machen, dass ein drohender Dauer-Party Betrieb in Nachbarschaft zu Schule und Eckspielplatz für sie pädagogisch nicht wünschenswert wäre?
  • die “Initiative für ein genossenschaftliches Wohnquartier am Mauerpark” wird wie bisher nur die PBN ventiliert aus zwei Gruppen gebildet:  wie können wir deutlicher an jene Persönlichkeiten von Moeckernkiez, die ja seit mindestens 2010 in unsolidarischer Art mit dem SPD-Kartell agieren BELEG  und von Selbstbau e.G., für die der ehemalige SPD-Kandidat Severin Höhmann am 30.3.2012 in der BVV-Mitte auftrat, appellieren, die vielleicht Ihre Gruppen nicht als Teil eines MAUERPARK-BETON-KARTELLs sehen wollen?
  • wäre es nicht wichtig deutlicher in der Öffentlichkeit zu sagen, inwiefern es sich bei den Bebauungsbefürwortern um ein MAUERPARK-BETON-KARTELL nicht bloß Konglomerat handelt?
  • WERDET WELT-BÜRGER-PARK-SCHÜTZER oder MAUERPARK-SCHÜTZER: können/sollen beide Slogans in Referenz auf Stuttgart 21 parallel gepusht werden? wie wäre es mit KRIEG DEN PALÄSTEN IM MAUERPARK, die geplant sind, Friede den Hütten, die schon da sind?
  • wie können wir das weltweite Interesse am Mauerpark besser abrufen? Haben wir hinreichend auf die Kernaussagen von MSWBP-Stiftungsrat Hassemer hingewiesen, die er in Teil3 von Miriams Mauerpark-Doku ausspricht:“Ich stimme der Stiftung zu, dass man an dieser Stelle des Mauerparks, wenn irgend möglich, Kompromisse nicht machen sollte.““ besondere Orte führen auch zu besonderen Problemen und man muss sich mit diesen besonderen Problemen auseinandersetzen. Besondere Orte sind auch manchmal besonders teuer, verlangen besondere Aufwände im weitesten Sinne, finanzielle aber auch andere Aufwände, aber sie lohnen sich, weil sie für das was Berlin oder eine Metropole, eine große Stadt bedeutet, besondere Beiträge leisten. Und es geht halt nicht, dass man sagt, man will die besondere Wirkung dieser Orte gewissermaßen kassieren, man will sie haben, und man will die damit verbundenen Aufwände vergessen.
     Gibt es engagierte ZeitgenossInnen die aus dieser Einsicht das Potential zu entwickeln erfähigt werden „die geplanten Baufelder zu einer Pilgerstätte des zivilen Widerstands gegen das Beton-Projekt“ zu machen? siehe Kommentar BIN-Berlin zum ODK-Artikel.Hier sind auch Eindrücke von der Mitte-BVV-Ausschusssitzung vom 30.03.12 zu finden, die relevant dafür sind:
  • Ist das irrsinnige und/oder perfide Vorgehen der Politik innerhalb weniger Tage, zwei bisher nicht existente Mauerpark-Privatisierungs-Interessenten mit unbekannter, ungeprüfter Liquidität aus dem Hut zu zaubern, vorbereitet durch eine gezielt intransparent gehaltene Klientel-Hinterzimmer-Geheimpolitik, und sie der ahnungslosen Öffentlichkeit am Osterferienbeginn als Mauerpark-Rettung zu präsentieren, flankiert von einer verlogenen Basta-Gaebler-Story, die schon wochenlang outdated war, als die PBN sie präsentierte ,um sie direkt nach den Ferien am 19.4 in der BVV-Mitte durchzuwinken, in seiner UNGEHEUERLICHEN DUMMDREISTIGKEIT UND BÜRGERVERACHTUNG bereits zu den Leuten durchgedrungen?
  • was ist die Positionierung dazu jener BürgerInitiativen, aus denen die Mauerpark-Stiftung Welt-Bürger-Park hervorgeht und aus deren Initiative diese sich fortwährend speist?
  •  gibt es noch Dokumente, scans, Links um den Mauerpark-„Kriegskalender“ vor das Jahr 2008 auszudehnen?
Spread the Word – ¡No pasarán!

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·

Liebe Freundinnen und Freunde des Mauerparks,

wer heute noch nichts vorhat, dem sei die LINKE Kinonacht bei freiem Eintritt im Mitte-Kino Babylon empfohlen.Wer schon etwas vorhat sollte umdisponieren! Alle Details HIER auf dem Flyer.

Deren Höhepunkt könnte die erneute Aufführung des Mauerpark-Films von Dennis-Karsten sein, der ja unlängst mit überwältigendem Erfolg im Mauerpark gezeigt wurde (Presse dazu HIER).

Im Anschluss daran, um 22 Uhr darf man auf eine Podiumsdiskussion gespannt sein, bei der die Namen der Beteiligten allein schon klar machen, dass es packend werden wird: Denn hier trifft die Position derer, die sich seit Jahren für einem großen Mauerpark im Sinne der Weltbürgerpark-Stiftung treffen auf ausgewiesene Freunde der Bebauung des Mauerparks, wie sie von der SPD-Mitte gewollt wird. Und man möchte hoffen, dass hier endlich Bewegung in die Sache kommt.

UPDATE 17-9-11 : FAZIT danach: absolut voller Saal, kluge Fragen eines wirlich interessierten linken Publikums, aber keine Bewegung auf dem Podium, das Sven Diedrich souverän leitete : SPD-Mauerpark-Beton-Verfechter Ephraim Gothe hatte ohnenhin vorgezogen unentschuldigt fernzubleiben, angeblich litt er unter einem Anfall akuter Linken-Phobie. Mutiger war da sein Mitte-Grüner Bebauungsfreund Frank Bertermann, der allerdings weiter seine unhaltbare Parole leierte, alles von der Gothe-Werkstatt 21 abhängig zu machen, die in SPD-Kreisen gar nicht mal scherzhaft als „Bürgerwerkstatt“ tituliert wird. Deren Vertreter Alexander Puell, der sich völlig ironiefrei „Freund des Mauerparks“ nennt, hatte keine Antwort auf die Frage des linken Stadtrats Michael Nelken, wie eben diese FdM dazukämen, der Vivico Real Estate Baurecht auf ihrem Teil der Mauerpark-Grünfläche anzubieten, damit sie dies doch wenigstens in ein paar dutzend Euro-Millionen versilbern können. Stattdessen verstieg dieser sich zur unwahren Behauptung, die Stiftungsleute hätten sich ja mit allen Initiativen verstritten. Da liegt bei diesem Herrn wohl das vor, was in der Psychologie als „Projektion“ bezeichnet wird: die Wahrheit ist doch, dass keine BürgerInitiative mehr etwas mit seinem Verein zu tun haben will, spätestens seitdem er als dessen Vertreter in der SPD-Werkstatt sich für den Ausschluss missliebiger Initiativen stark gemacht hatte.

Mauerpark-Podium:Funken-Reschke-Bertermann-Puell-Nelken-mod:Diedrich

 

In diese Veranstaltung können wir mit dem beruhigenden Rückenwind des gestrigen Podiums mit den Direktkandidaten für das AGH Berlin, WK 6, Wahl 2011 gehen, das der Bürgerverein Gleimviertel veranstaltet hatte. Darin wurde deutlich, dass die Politik mittlerweile mit großer Mehrheit das erlebbare Eintreten der Anwohner für die Idee der Stiftung eines Mauerparks ohne Bebauung ernst nimmt.

der Zeitzeuge Andreas Otto von Bündnis 90 / Die Grünen verteilte diesen Flyer, der klarmacht , dass auch grüne PolitikerInnen wie Andrea Fischer, Alessa Berkenkamp und Volker Ratzmann MitstreiterInnen FÜR den großen Mauerpark und GEGEN Bebauung sind.

Stephan Lenz von der CDU stellte klar, dass seine Teilnahme an der sogenannten „Bürgerwerkstatt“ ausschließlich damit begründet sei um dort GEGEN die Mauerpark-Bebauung zu kämpfen, und verwies auf das Engagement von Senator a.d. Hassemer.
Florian Schöttle von DIE LINKE rekapitulierte nocheinmal seine Haltung zu diesem Thema, die in dieser bemerkenswerten Analyse zu finden sind: Planerquark im Mauerpark | pankower gentrification blogMSWBP facebook

Und auch die Unabhängige Andrea Hüttinger, wie auch Philipp Magalski von der Piratenpartei sprachen sich für die Fertigstellung des Mauerparks aus und unterstützten die Ziele der Mauerpark-Stiftung Welt-Bürger-Park ohne wenn und aber.
bei der Gelegenheit bitte ich nocheinmal bei all jenen um Verzeihung, denn ich den Stiftungs-Flyer in türkischer Sprache in die Hand gedrückt habe – alle Informationen über den Freikauf-Gedanken der Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park sind hier auch in deutsch zu finden, vor allem der überaus wichtige Link SPENDEN : Welt Bürger Park

Noch ein Hinweis auf eine andere Auseinandersetzung, bei der es sehr kritisch aussieht, da in diesen Tagen, trotz eines laufenden Bürgerbegehrens,das nun auch von den Piraten unterstützt wird, vollendete Tatsachen geschaffen werden – ein Aktionstag findet deshalb am morgigen Samstag 17-9-11 um 14-22 Uhr in der Kastanienallee statt, um die es nämlich geht:Stoppt Kastanienallee 21dieser bemerkenswerter Vorstoß von Klaus Mindrup mit Bezug auf die Ideen von Severin Höhmann könnte für die nächste Bezirksverordnetenversammlung Pankow eine wichtige Anregung darstellen, dieses im vierten Jahr der Auseinandersetzung immer unerträglicher werdende Thema einer Lösung zuzuführen:Die Planung zum Umbau der Kastanienallee (Prenzlauer Berg) – SPD Abteilung 15 | Kollwitzplatz, Winskiez, Kastanienallee

Zuletzt noch ein Hinweis in eigener Sache, HIER gab es ein ausführliches Update zu „Marthashof-Stofanels “Truman Plaza” und “B.Nau” vis-à-vis Mauerpark„. Im Hinblick auf die Zeit nach der Berlin-Wahl möchte ich auch diesen Punkt zur Lektüre empfehlen:  „5%-Bürde, Piraten und BIN-Berlin„.

mit bestem Gruß
Jörg Schleicher

http://twitter.com/BinBerlinerIn

Hat dir der Beitrag gefallen? Dann folge uns auf Twitter:

· · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · · ·